Der nächste FIFA-Skandal: Banker gesteht Korruption

FIFA-Skandal: Banker gesteht Schmiergeldzahlung über 25 Millionen Dollar

FIFA-Skandal: Banker gesteht Schmiergeldzahlung

Ein früherer Banker des Schweizer Vermögensverwalters Julius Bär hat sich im Zusammenhang mit dem FIFA-Korruptionsskandal der Geldwäsche schuldig bekannt. Arzuaga hat ab 2010 während seiner Tätigkeit bei den Schweizer Banken die Konten einer Sport-Marketing-Firma aus Argentinien verwaltet, über welche die Bestechungsgelder liefen. Er hatte sich bereits 2015 unter anderem der Geschäftemacherei im Zuge des FIFA-Skandals schuldig bekannt.

Dabei habe er aktiv Mantelfirmen gegründet und Konten eingerichtet, deren eigentlicher Inhaber ein hoher argentinischer Fussballfunktionär war, wie es in dem Statement des Department of Justice (DOJ) heisst. Der 56 Jahre alte Argentinier hatte in Zürich bis zum Jahr 2015 für zwei Bankhäuser gearbeitet.

Nach dem Tode des Funktionärs habe Arzuaga die Gelder an die Erben weitertransferiert.

Der Name des Funktionärs wollte Arzuaga nicht nennen. Unter diesen sei auch der 2014 verstorbene Präsident des argentinischen Fußballverbandes, Julio Grondona, gewesen.

Er gestand, Schmiergeldzahlungen über 25 Millionen Dollar geleistet zu haben.

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