Eskalation am Golf Arabische Staaten brechen Beziehungen zu Katar ab

5 Länder isolieren Katar – diverse Flüge gestrichen

Unterstützung Von Terroristen Dubai: Islamische Staaten kehren Katar den Rücken zu

Jetzt greifen sie zu drastischen Maßnahmen.

Während auch Frankreich und Russland zum Dialog aufriefen, kam aus der Türkei Unterstützung für Katar.

Drei von ihnen stoppten den Luftverkehr mit Katar. Am Donnerstag erklärte das Außenministerium von Katar, erste Ermittlungen hätten einen Hackerangriff bestätigt. In Qatar befindet sich der größte amerikanische Militärstützpunkt in der Region. Reinhard Grindel, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, hatte tags zuvor einen Boykott nicht ausgeschlossen. Arabische Medien hatten berichtet, die Agentur habe über Twitter gemeldet, Katar ziehe seine Botschafter aus fünf Golfstaaten ab. Es geht um einen Streit zwischen Katar und anderen Ländern in der Region: Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Ägypten und Jemen.

Die Reaktionen des US-Präsidenten und seiner Minister auf die verschärften Spannungen zwischen den arabischen Ländern in der Golf-Region sind alles andere als stringent. Unter anderem unterhält es gute Beziehungen zu Riads Erzrivalen Iran und beherbergt eine Reihe wichtiger Vertreter der Muslimbruderschaft, die von Ägypten, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten als "Terrororganisation" eingestuft wird. Die Golfstaaten verboten ihren Bürgern, nach Katar zu reisen und forderten alle Kataris auf, ihre Länder binnen 14 Tagen zu verlassen. Er kündigte jedoch an, Katar wolle die Lage nicht weiter eskalieren lassen. Dazu gehörten Etihad Airways, Emirates, Flydubai, Air Arabia und Gulf Air. Trump bekräftigte, dass ein einheitlicher Golfkooperationsrat unabdingbar für die Bekämpfung des Terrorismus und die Förderung regionaler Stabilität sei. Damals brach auch der Bürgerkrieg in Syrien aus, wo die Muslimbrüder die stärkste Kraft waren, bis sich der Islamische Staat herauskristallisiert hat.

Die USA, die Europäische Union und der Iran zeigten sich besorgt über die Entwicklungen.

Das Weiße Haus erklärte daraufhin, die US-Regierung wolle sich um Entspannung in der seit Jahren schwersten diplomatischen Krise in der Region bemühen. Das US-Militär befürchtete zunächst keine Auswirkungen für seine Einsätze im Nahen Osten, etwa im Kampf gegen den IS. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini bezeichnete die aktuelle Situation in den Golfstaaten in Brüssel als "sehr destabilisierend". Katar machte derweil einen Hackerangriff auf die staatliche Nachrichtenagentur KNA für die Krise verantwortlich. Schließlich ist Katar an sich ein Verbündeter, 10.000 US-Soldaten sind dort stationiert. Die saudische Nachrichtenagentur SPA präsentierte zwar den ganzen Tag "Beweise "für den angeblich von Katar ausgehenden Terror, aber nicht einmal Oman und Kuwait, wie Saudi-Arabien und auch Katar Mitglieder im Golfkooperationsrat, schlossen sich an". Riads Truppen bekämpfen im Bürgerkriegsland Jemen Huthi-Rebellen, die dem Iran nahestehen.

Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen dürfte Katar trotz seines Reichtums aus Öl und Gas schwer treffen, auch weil die wirtschaftlichen Kontakte davon betroffen sein werden. "Wir äußern uns darüber hinaus bis auf weiteres nicht".

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