Gegner des G20-Gipfels machen mobil - Sicherheit wird teuer

Berlin beim Abschluss des Treffens von Wirtschaftsverbänden

Bild vergrößern Bundeskanzlerin Merkel wird am Montag beim C20 Treffen von den Vertretern der Zivilgesellschaft erwartet

Allerdings ist davon auszugehen, dass die tatsächlichen Kosten deutlich über den Voranschlägen liegen werden, zumal zehntausende Linksextremisten erwartet werden, welche zu Krawallen gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs, sowie der Fachminister der G20-Staaten aufgerufen haben. Sie äusserte sich auf einer Veranstaltung mit Nichtregierungsorganisationen zum kommenden G20-Gipfel.

Bericht: Sicherheit beim G20-Gipfel wird teuer Hamburg. Bei einer Aktionskonferenz im linksautonomen Hamburger Kulturzentrum "Rote Flora" kamen am Samstag mehrere Hundert Aktivisten zusammen, um Demonstrationen vorzubereiten.

Vertreter verschiedener Protestgruppen versicherten in Hamburg, man werde keine Auseinandersetzungen mit der Polizei suchen. Der Protestzug, der für den 6. Juli geplant ist, werde angeführt von einem "der größten schwarzen Blöcke, die es je gegeben hat".

Aus Baden-Württemberg werden Anfang Juli mehr als 800 Polizisten nach Hamburg entsandt, um beim G20-Gipfel für Sicherheit zu sorgen. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage der Grünen hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Allerdings hat das Bundesland Hamburg aus der Bundeskasse bereits 50 Millionen Euro für Sicherheitsmaßnahmen erhalten. Das Ministerium rechnet danach mit Ausgaben von 20,8 Millionen Euro für die Bundespolizei, unter anderem für Transport und Unterbringung der Beamten. Der Einsatz des Technischen Hilfswerks (THW) soll 1,6 Millionen Euro kosten. Genaue Angaben über die Gesamtkosten will die Bundesregierung erst nach dem Gipfel nennen. - dpaGabriel stellt Bedingungen für weichen Brexit Berlin.

Für die Kräfte des Bundeskriminalamtes (BKA) werden 9,6 Millionen Euro kalkuliert.

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