Irres Ronaldo-Gerücht: Jetzt meldet sich der FC Bayern

Cristiano Ronaldo

Ronaldo will Real Madrid anscheinend verlassen

Die Steueraffäre und der mögliche Wechsel von Cristiano Ronaldo überschatten alles. Die Rossoneri werden deswegen ins Gespräch gebracht, weil sie nach kürzlich erfolgter chinesischer Übernahme ähnliche Preise wie die in erster Linie gehandelten Verein ManUnited oder PSG zahlen könnten. Im Zuge der Steuerermittlungen wird dem 32-Jährigen eine Schadenssumme von 14,7 Millionen Euro zur Last gelegt.

Vor Anpfiff des 2:2-Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko nutzte Portugals Teamchef Fernando Santos die wiederkehrenden Fragen für eine Verteidigungsrede. Dies wird vermutlich das komplette Turnier in Russland über Wunschdenken bleiben. Dann werden am Mittwoch (17.00 Uhr) langsam auch wieder Ronaldo & Co.im nationalen Fokus stehen - die Bedeutung des Auftakts der Mini-WM relativierte sich durch den Waldbrand mit mehr als 60 Toten. Aber Real werde alles dafür tun, um das zu verhindern. Auch Torwart Rui Patricio bekräftigte, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert. Laut der Sportzeitung "Marca" soll Zidane dem Superstar dargelegt haben, dass er mit seinen Toren und seinem Kampfgeist für Real unverzichtbar sei. Die auf eine Milliarde Euro vertraglich festgeschriebene Ablösesumme wäre freilich nicht realistisch. Angeblich seien die Madrilenen aber bereit, ihren wertvollsten Spieler für 150 bis 300 Millionen Euro ziehen zu lassen. Noch einmal rund 200 Millionen würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen. Der Verein hat zudem einen weiteren Trumpf in der Hand: Ronaldos Vertrag läuft noch bis 2021. Ronaldo sei "empört" und habe seine Entscheidung bereits Real-Boss Florentino Pérez übermittelt. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor der AC Milan am Samstag dazu. Bislang galten Manchester United und Paris Saint Germain als große Favoriten auf einen Deal, doch nun soll auch der FC Bayern mitmischen! Auch ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen. Sie beschuldigt ihn, über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland fast 15 Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

Über seine Anwälte und Manager wies der Profi alle Anschuldigungen zurück.

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