Leben in Deutschland etwas teurer als im EU-Schnitt

Lebensmittel und allgemeines Preisniveau in Dänemark am höchsten

APA APA /Oliver Berg

Am teuersten innerhalb der EU war es in Dänemark mit einem Abstand von + 38,7 Prozent zum Durchschnitt aller 28 Mitgliedstaaten, mit einigem Abstand gefolgt von Irland (+ 24,6 Prozent). Allerdings berücksichtigen die Statistiken die teils noch deutlicheren Einkommensunterschiede in der EU nicht. Insgesamt erreicht Österreich ein Preisniveau von 107 Prozent des EU-Durchschnitts. Nur in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten niedriger. In Dänemark (139% des EU-Durchschnitts) war das Preisniveau am höchsten. Unterhaltungselektronik ist am teuersten in Dänemark (115 Prozent) und am billigsten in Polen (86 Prozent), Österreich liegt bei 101 Prozent des EU-Schnitts. Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben lag im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte.

Alkohol und Tabak ist dagegen in Irland und Großbritannien am teuersten. Das niedrigste Preisniveau wurde 2016 in Bulgarien (56% des Durchschnitts) verzeichnet, das höchste hingegen in Irland (175%). Österreich liegt in diesem Sektor mit 103 Prozent nahe am EU-Durchschnitt.

Dienstleistungen von Hotels und Restaurants waren 2016 in Dänemark (144 Prozent) dreimal so teuer wie in Bulgarien (44 Prozent).

Geringe Unterschiede gibt es dagegen in den Bereichen Unterhaltungselektronik, private Verkehrsmittel und Bekleidung. In Österreich erreichte das Preisniveau von Alkohol und Tabak 91 Prozent des EU-Schnitts.

Bekleidung ist in Schweden (136 Prozent) am teuersten und in Bulgarien (81 Prozent) am günstigsten, Österreich kommt auf 102 Prozent.

Bei den europäischen Staaten außerhalb der EU mussten die Verbraucher in der Schweiz (+ 61,5 %), in Island (+ 47,0 %) und in Norwegen (+ 39,6 %) noch tiefer in die Tasche greifen als in Dänemark. Österreich liegt mit 107 Prozent an zehnter Stelle.

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