Los geht's: Confed-Cup-Titel fehlt DFB-Team noch

Joachim Löw hat die DFB-Spieler vor dem Training um sich versammelt

DFB-TrainingJoachim Löw hat die DFB-Spieler vor dem Training um sich versammelt

Beim Confed Cup im russischen Sotschi hat die deutsche Nationalelf ihr Auftaktspiel gewonnen.

Seine radikale Personalauswahl für das Turnier hat auch in der Heimat die Fans gespalten. Löw erinnerte seine Confed-Cup-Kicker in Sotschi noch einmal explizit an die Anfänge dieser Akteure, die zu "Weltstars geworden" seien.

"Es kribbelt bei uns allen, dass ist ein gutes Zeichen", sagte der Leverkusener Bernd Leno, der im Tor stehen wird. Der Abwehrspieler meinte, dass die junge DFB-Auswahl "einige unterschätzen werden". Sie haben ihre Spielweise verändert, sie spielen nicht nur lange Bälle. In Russland geht es auch um die Nummer 2 hinter dem fehlenden Stammkeeper Manuel Neuer. Australien sollte aber machbar sein. Er erinnerte aber an die spielerischen Fortschritte des Kontrahenten. Ihr Fußball kommt ein bisschen aus dem Rugby, aus dem Australian Football. Löw warnt: Australien sei ein Gegner, der "schwer zu bespielen" sei.

Die Australier werden den "Weltmeister light" kaum unterschätzen. Der wie Lahm inzwischen aus dem DFB-Team zurückgetretene Bastian Schweinsteiger twitterte: "Viel Glück für den Confed Cup". In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov heissen 42 Prozent der an Fussball interessierten Deutschen Löws Confederations-Cup-Kurs nicht gut. Nachmachen lautet die Botschaft an Goretzka, Werner und Co.

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