Microsoft kündigt die Xbox One X für November an

Microsoft hat im Vorfeld der Spielemesse Electronic Entertainment Expo (kurz: E3) in Los Angeles die neue Xbox One X vorgestellt.

Ihm zufolge sei das Kabelgewirr für die für ihre Einfachheit bekannten Konsolen unpraktisch - lobte aber im Gegenzug Sony für ihre VR-Experimente mit der Playstation 4. Ein Nutzer hat nun direkt einen Tweet an Mike Ybarra gesendet, um zu erfahren, ob die Benutzeroberfläche auf der Xbox One X der aktuell auf der Xbox One eingesetzten Software entsprechen wird. "Inspiriert vom schlanken Design der Xbox One S, jetzt in schwarz, ist die Xbox One X nicht nur die leistungsfähigste Konsole, die wir je entwickelt haben, sie ist auch die kleinste", teilt der Softwarekonzern mit. In einem Interview erklärt er, dass die PS4 Pro eher vergleichbar mit der Xbox One S ist, nicht aber mit der One X. "[.] it's in a different league than any other console that's out there". Ob sich der Kauf lohnt, liegt laut Microsofts Vize-Präsident der Xbox-Abteilung Mike Ybarra ganz bei euch und welche Art von Spieler ihr seid.

Auf der E3 2017 hat Microsoft alles gezeigt. Alte Titel sollen auf dem X-Modell Patches erhalten, um schöner auszusehen oder performanter zu laufen. Denn ein wirklich krasses und leicht vermittelbares Unterscheidungsmerkmal haben Xbox One X und PlayStation 4 nicht, wenn man ehrlich ist - beide Geräte sind technisch für den Laien doch vergleichsweise ähnlich. Dafür werden jedoch speziell angepasste Spiele benötigt, darunter neue Versionen von Gears of War 4, Forza Horizon 3, Minecraft, Resident Evil 7, Final Fantasy 15 und Rocket League, die Microsoft als kostenloses Update anbietet. Die Konsole bietet zudem 4K Ultra HD für Streaminginhalte und Blu-ray-Movies an; des Weiteren gibt es eine HDR-Unterstützung für Videos und Spiele und auch den Dolby Atmos-Sound. Zuvor war zumindest eine Anbindung für Microsofts Hololens von einigen Beobachtern erwartet worden. Da Microsoft Mixed Reality generell für die Windows-Plattform verfügbar machen will, dürfte sich aber eine mögliche Partnerschaft mit Oculus und dessen Rift-Headset für virtuelle Realität erledigt haben, meint Piers Harding-Rolls von IHS.

Laut dem Xbox-Chef Phil Spencer ist die technische Umsetzung eine grössere Herausforderung als bei den Xbox 360-Spielen.

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