Ronaldo will Spanien wegen Steueranzeige verlassen

Der Stürmer von Real Madrid soll seine Entscheidung bereits dem Präsidium um Perez mitgeteilt haben und einen Wechsel forcieren.

Der Superstar tritt am Sonntag bei Confed-Cup in Russland mit Portugal gegen Mexiko an.

Die wichtigsten Antworten rund um die Steueraffäre und die Wechselgedanken des teuersten Fußballer dieser Zeit.

Wie reagieren Portugals Trainer und seine Teamkollegen beim Confederations Cup? "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet", beschwor der Europameistertrainer. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent". Auch Torwart Rui Patrício bekräftigte, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert.

Wie realistisch ist ein Wechsel?

Laut der portugiesischen Fußball-Zeitung A Bola, soll der Weltfußballer den Verein bereits nächsten Monat verlassen. Nun will Ronaldo Spanien noch in diesem Sommer verlassen! Trotzdem gewann Ronaldo in den Monaten danach die Champions League, die spanische Meisterschaft und stellte dazu noch einige Rekorde auf: Sein 100. Tor in einem Europapokal-Wettbewerb, Platz eins in der ewigen Torschützenliste von Real Madrid. Den Schätzungen zufolge kassiert Ronaldo pro Jahr rund 65 Millionen Euro aus Gehältern und Werberechten. Und dass die Spanier ihren Schlüsselspieler nur bei Zahlung einer Ablöse von einer Milliarde Euro zwingend ziehen lassen müssten. Noch einmal rund 200 Millionen würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen. Euro pro Jahr zahlen, heißt es.

Welcher Klub könnte sich den Weltfußballer überhaupt leisten? Als einzige Vereine, die für Ronaldo ein realistisches Ziel darstellen könnten, gelten deshalb weiterhin das finanzstarke Paris St. Germain und sein früherer Club Manchester United. Ronaldo soll Klub-Präsident Florentino Pérez bereits über seine Wechselabsichten informiert haben. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte Massimiliano Mirabelli, Sportdirektor des neuerdings von Millionen aus China gespeisten italienischen Traditionsclubs AC Milan, am Samstag. Die "Red Devils" hätten im Gegensatz zu Bayern kein Problem, einen derartigen Transfer finanziell zu stemmen. Eine Stellungnahme vom FC Bayern zu den Medienspekulationen aus Italien gab es bislang nicht.

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