Tennis: Haas im Achtelfinale von Stuttgart gegen Federer

Tommy Haas setzte sich gegen Pierre Hugues Herbert aus Frankreich durch

Tommy Haas setzte sich gegen Pierre Hugues Herbert aus Frankreich durch

Gegen einen Tommy Haas, der nicht an die Form seines Erfolges über Federer anknüpfen konnte, war Zverev bei eigenem Aufschlag so gut wie unantastbar.

Nach seinem Sieg gegen Roger Federer verzichtet Tommy Haas auf einen Einsatz im Doppel.

Federer verlor im 17. Duell zum vierten Mal gegen seinen langjährigen Rivalen Haas. Doch Roger Federers langersehntes Comeback auf einem Tennisplatz nach dem siegreichen Saisonanfang in Australien und USA war alles anderes als erfolgreich: Der 35-jährige Rekord-Grand-Slam-Sieger aus der Schweiz verlor beim Rasenturnier-Auftakt in Stuttgart gegen den gebürtigen Hamburger Tommy Haas (39) überraschend mit 6:2, 6:7 (8:10), 4:6. Zverev und Hanfmann treffen aufeinander und ermitteln den nächsten Gegner für Federer - oder Haas. Danach ging es schleichend bergab. Vielleicht gelingt dem 302. der Weltrangliste mit ihr im Rücken ja sogar die große Überraschung.

Doch soweit will er noch nicht denken. Seine Planungen reichen bereits ins nächste Jahr hinein, Priorität geniesst aber die Gegenwart, steht doch mit Wimbledon das Saison-Highlight vor der Tür. Das erlaubte ihm den Satz mit 6-4 zu gewinnen. Dafür kommt das Retro-Match gegen Federer gerade recht. Für den Schweizer war es die erst zweite Niederlage 2017.

Wie Haas erreichte indes Vorjahresfinalist Philipp Kohlschreiber (Augsburg) in der baden-württembergischen Landeshauptstadt das Viertelfinale.

Seinen letzten von insgesamt drei Erfolgen gegen die derzeitige Nummer fünf der Welt und den einzigen überhaupt auf Rasen feierte Haas vor fünf Jahren im Finale der Gerry Weber Open im ostwestfälischen Halle. Der Lohn: das Break zum 6:5. Auf der Spitze des Stuttgarter Killesbergs, den vor Spielbeginn eine schier nicht enden wollende Menschenschlange geziert hatte, verwandelte der 39-Jährige nach 1:56 Stunden seinen zweiten Matchball.

Haas hätte zusammen mit dem Bayreuther Florian Mayer im Viertelfinale gegen Marcin Matkowski aus Polen und den Weißrussen Max Mirnyi antreten sollen.

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