Wechselgerüchte um Cristiano Ronaldo: Fragen und Antworten

Für eine Verpflichtung müssten derzeit gehandelte Interessenten wie Paris St. Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Geschichte bezahlen. Die Gazzetta dello Sport brachte nun den FC Bayern als neuen Ronaldo-Arbeitgeber ins Gespräch.

Cristiano Ronaldo will weg aus Madrid.

Die Vorwürfe gegen den Superstar wiegen schwer: Ronaldo, der Schätzungen zufolge pro Jahr rund 65 Millionen Euro aus Gehältern und Werberechten kassiert, soll Einnahmen aus Bild- und Werberechten über ein verzweigtes Firmennetzwerk mit Sitz auf den britischen Jungferninseln und in Irland am Fiskus vorbeigeschleust haben. Laut der Sportzeitung "Marca" soll Zidane dem Superstar dargelegt haben, dass er mit seinen Toren und seinem Kampfgeist für Real unverzichtbar sei.

Die wichtigsten Antworten rund um die Steueraffäre und die Wechselgedanken des teuersten Fußballer dieser Zeit.

Cristiano Ronaldo soll nach einer Anzeige der Staatsanwaltschaft zwischen 2011 und 2014 gut 14,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben.

Vor Anpfiff des Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko in Kasan nutzte Coach Fernando Santos die wiederkehrenden Journalisten-Fragen für eine vehemente Verteidigungsrede. Die Madrider Sportzeitung "Marca" rechnete jedoch vor, dass ein möglicher Transfer realistischerweise 400 Millionen Euro im Gesamtpaket kosten würde. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet", beschwor der Europameistertrainer. Aktuell verdient er ein Bruttogehalt von rund 50 Millionen Euro pro Jahr bei seinem Verein. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent". Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen. Auch Torwart Rui Patricio bekräftigt, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert. Der AC Mailand gehört neuerdings chinesischen Investoren, unterhält auch beste Beziehungen zu Ronaldo-Berater Mendes, winkte bei den aktuell gehandelten Summen aber bereits ab. "Wir sind jederzeit bereit, mit Real-Präsident Florentino Pérez über Ronaldo zu sprechen. Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", äußerte sich inzwischen Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor des italienischen Klubs Milan, zur derzeit hochspannenden Causa Cristiano Ronaldo. Eine Stellungnahme vom FC Bayern zu den Medienspekulationen aus Italien gab es bislang nicht.

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