Wieder Terror in Großbritannien

Lieferwagen fuhr in Gruppe: Mehrere Tote

Terror in London: Was wir über den Anschlag wissen - und was nicht

Zwei Tage nach dem Terroranschlag in London mit sieben Toten und zahlreichen Verletzten hat die britische Polizei zwei der drei mutmaßlichen Attentäter identifiziert. Mehrere weitere Personen mit leichteren Verletzungen wurden demnach vor Ort medizinisch versorgt. Bei den Attacken auf die London Bridge und den Borough Market hatten die Angreifer am Samstagabend hatten mindestens sieben Menschen getötet. "Dann sind drei Männer mit langen Messern ausgestiegen". Dann fuhr der Lieferwagen weiter zum nahe gelegenen Borough Market, einem beliebten Touristenziel.

Mindestens sieben Menschen werden von den Angreifern getötet. Wegen des Anschlags setzten fast alle Parteien ihren Wahlkampf aus, nur die rechtspopulistische Ukip-Partei schloss sich dem nicht an. Anschließend seien die Täter zu Bars und Restaurants in der Umgebung gelaufen und hätten gerufen: "Das ist für Allah!" Bei Razzien in den frühen Morgenstunden seien am Montag im Osten von London "mehrere Menschen" festgenommen worden. Unter den Opfern waren viele Jugendliche und Kinder. Bei dem Terrorangriff waren sechs Menschen ums Leben gekommen. May spricht in Anbetracht von drei Anschlägen binnen weniger Monate in Großbritannien davon, dass es zwar keinen direkten Zusammenhang zwischen all diesen Attentaten gebe, aber dass sich Terrorismus selbst züchte, also dass sich Attentäter offenbar selbst anstacheln und inspirieren. Die Unterhaus-Wahl am Donnerstag soll wie geplant stattfinden. Das gab die Polizei auf Twitter bekannt. Zwölf Menschen kommen um, als ein IS-Anhänger einen gekaperten Lkw in einen Weihnachtsmarkt steuert. Die Attentäter hätten Westen getragen, die so aussahen, als würden sie Sprengstoff enthalten. Premierministerin Theresa May rief für Sonntagmorgen eine Sondersitzung des Cobra-Komitees, des höchsten britischen Sicherheitsgremiums, ein. Sie sperrte grosse Areale in der Stadt weiträumig ab. Ariana Grande sang mit einer Gruppe von Schulkindern, von denen einige am 22. Mai bei dem von einem Selbstmordanschlag erschütterten Konzert der US-Popsängerin in der Manchester Arena waren. Diese hätten sich gegen Menschen gerichtet, die sich mit ihren Freunden und Familien amüsiert hätten, sagte Rudd in der Nacht zum Sonntag. Die Westen entpuppen sich später jedoch als harmlose Attrappen. "Sie hassen Demokratie." Es habe sich um einen feigen Angriff auf unschuldige Bürger und Besucher gehandelt, die London an einem Samstagabend genießen wollten. Sie bat die Menschen, nicht leichtfertig Videos und Bilder von den Tatorten in Umlauf zu bringen. Es gibt Berichte, dass ein weißer Transporter auf der London Bridge in Fußgänger hineingefahren ist. Premierministerin May warnte vor einem Trend, bei dem Terror noch mehr Terror hervorrufe. Es handele sich um den 27-jährigen Khuram Shazad Butt, einen in Pakistan geborenen Briten, und den 30 Jahre alten Rachid Redouane, der sich als Marokkaner oder auch als Libyer ausgegeben habe, teilte die Polizei mit.

Nach der neuerlichen Terrorattacke in London sind drei Spitäler in der Nacht zum Sonntag geschlossen worden. US-Präsident Donald Trump verurteilte die Terrorattacke scharf und drückte der britischen Regierungschefin telefonisch sein Beileid aus.

In Großbritannien hat sich erneut ein Terroranschlag ereignet.

Der französische Staatspräsidenten Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, Frankreich stehe nach der "neuen Tragödie" an der Seite Großbritanniens. "Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit", sagte Merkel.

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