Barça-Angebot abgelehnt: Dembélé wird nach Trainingsstreik suspendiert

Spekulationen jenseits der 100 Millionen

Borussia Dortmund: Diese Summe muss Barcelona für Ousmane Dembele zahlen

War Borussias Pierre-Emerick Aubameyang lange Zeit das Objekt der Begierde zahlungskräftiger Klubs aus Fernost, so ist nun Dembélé in den Fokus gerückt.

"In diesem Gespräch haben die Vertreter des FC Barcelona ein Angebot unterbreitet, welches nicht dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers und auch nicht der derzeitigen wirtschaftlichen Marktsituation des europäischen Transfermarktes entsprach", schrieb der BVB.

Szenenapplaus brandete auf nach Dembélés erster Aktion in der dritten Spielminute des Supercups, den der FC Bayern nach einem 2:2 nach 90 Minuten und dem 5:4 im Elfmeterschiessen gewann.

Wie der Poker um den noch bis 2021 an die Dortmunder gebundenen Dembélé ausgeht, ist derweil weiter völlig offen.

Laut "Marca" beträgt die Forderung der Westfalen bis zu 150 Millionen Euro. Weder vor dem FC Barcelona noch vor einem Spieler, der sich wie ein kleiner Junge beleidigt und bockig in den Schmollwinkel zurückgezogen hat. Das Angebot der Spanier war den Borussen zu niedrig.

Fans sollten sich aber nicht zu früh freuen, denn sollte Barcelona ein höheres Angebot abgeben, könnte aus dem "aktuell nicht überwiegend wahrscheinlich" doch noch eine Einigung für einen Wechsel Dembeles nach Barca werden.

Auch am Freitag war es Mitarbeitern von Borussia Dortmund nicht möglich, mit Dembélé in Kontakt zu treten. Für den 18 Jahre alten Franzosen, der in der Vorsaison in die internationale Elite durchstartete, müsste Barça aber ganz tief in die Tasche greifen. Die Dortmunder reagierten verärgert: "Wir haben den Spieler zunächst bis nach dem Pokalspiel am Wochenende vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert", sagte Zorc.

Dass Dembelés Erpressungsversuch ohne Wissen des FC Barcelona erfolgte, ist kaum vorstellbar. "Das ist die neue Welt des Fußballs", sagte Ancelotti zur Explosion der Ablösesummen. Die Borussia will ihr Juwel eigentlich gar nicht abgeben, doch irgendwann dürften die Vereinsoberen dann doch schwach werden. Wahrscheinlich wird das Kapitel Dembélé auch so enden in Dortmund.

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