Damen-Staffel ohne WM-Medaille - Dutkiewicz Bronze

Kein Comeback Usain Bolt will endlich frei sein. Das war's Sprintstar Usain Bolt kniet während siner Ehrenrunde auf der Ziellinie im Olympiastadion von London

Das war's Sprintstar Usain Bolt kniet während siner Ehrenrunde auf der Ziellinie im Olympiastadion von London

"Ich hatte keine Möglichkeit, mich zu verabschieden".

Beim letzten Rennen seiner Karriere, dem Finale der 4x100-m-Staffel, war Bolt als Schlussläufer 50 Meter vor dem Ziel mit einem Schrei verletzt zu Boden gegangen. Die Jamaikaner kamen somit nicht ins Ziel und nicht in die Wertung.

Nach langen Minuten des Wartens, in denen Helfer gar einen Rollstuhl auf die Tartanbahn fuhren, humpelte er auf seine Teamkollegen gestützt und unter dem tosenden Applaus von 60.000 Zuschauern aus dem Innenraum. Ein Muskelkrampf im linken hinteren Oberschenkel habe Bolt ins Straucheln gebracht, berichtete Jamaikas Mannschaftsarzt Kevin Jones. "Seine letzten drei Wochen waren hart, wir hoffen das Beste für ihn".

"Vielen Dank, Leute", schrieb Bolt dazu und wandte sich auch an seine Anhänger: "Unendliche Liebe für meine Fans". Mit seinen Erfolgen verschaffte der schnellste Mann der Welt seiner olympischen Sportart enorme Anziehungskraft. Bolt wird mit dem Staffel-Finale seine glanzvolle Karriere beenden. Sprint-Weltmeisterin Tori Bowie aus den USA war nach ihrem 100-m-Rennen leicht angeschlagen, hatte auf die 200 m verzichtet, wird voraussichtlich im Staffel-Finale aber antreten.

Bolt hat damit elf WM-Titel und acht olympische Goldmedaillen gesammelt, fünf Weltrekorde aufgestellt und unzählige Rennen gewonnen. Der achtmalige Olympiasieger führte Jamaikas Sprintstaffel bei der WM in London am Samstagmorgen zum lockeren Vorlaufsieg über 4x100 m.

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