Identitäre in Seenot, NGO musste zu Hilfe kommen

Die

NGO retten rechtsextreme Flüchtlingsgegner aus Seenot

Die C-Star" hat schon bessere Tage gesehen: "Im Jahr 2012 schwomm sie noch als "Suunta" im Hafen von Kiel.

Das Schiff habe einen Maschinenschaden, sei manövrierunfähig und brauche Hilfe, hieß es.

Laut Mitteilung der Flüchtlingsretter von "Sea Eye" nahm man inzwischen Kurs auf das Schiff der rechtsradikalen Bewegung. Ihnen gehe es um ein "grossangelegtes Propaganda-Manöver" gegen Flüchtlinge und ihre Helfer im Mittelmeer. Gerät ein Schiff in Not verlangt die MRCC Rom (die Seenotleitzentrale für das westliche Mittelmeer) vom nächstgelegenen Schiff, dass es jedem zu Hilfe eilt.

Die rechtsextreme Bewegung hat unter anderem das Ziel, zu verhindern, dass weiterhin Flüchtlinge nach Europa kommen.

Wie die Nichtregierungsorganisation Sea-Eye am Freitag berichtet, wurde sie mit der Unterstützung des Identitären-Schiffs beauftragt. Eine Rettung durch die "Sea Eye" bestätigte "Defend Europe" nicht.

"In Seenot Geratenen zu helfen, ist die Pflicht eines jeden, der auf See ist - unterschiedslos zu ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Gesinnung", erklärt Michael Buschheuer von Sea-Eye auf Facebook. Wann die "Sea-Eye" das Boot der Rechtsextremen erreichen wird, ist nach Informationen unserer Redaktion noch unklar.

Die Identitäten, die zur rechtsextremen Aktion "Defend Europe" gehören, teilten auf Twitter lediglich mit, dass während der Nacht "ein kleineres technisches Problem" aufgetreten sei. Um diese zu beheben, sei der Motor des Schiffes abgeschaltet worden, womit das Schiff nach den internationalen Kollisionsverhütungsregeln als manövierunfähig gelte. An einer Lösung werde gearbeitet.

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