Keine Hilfe mehr von "Ärzte ohne Grenzen"

Der rund 60 Jahre alte einstige Fischkutter

Nordkurier Archiv Der rund 60 Jahre alte einstige Fischkutter „Seefuchs” war bis 2016 als Exkursions und Tauchschiff im Einsatz

Libyen wolle selbst aktiv werden.

Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" wird ihre Such- und Rettungseinsätze für Flüchtlinge im Mittelmeer teilweise einstellen. Die Organisation teilte mit, sie sei von der zentrale Seenotrettungsleitstelle in Rom vor Sicherheitsrisiken gewarnt worden.

Die Organisation bezog sich auf Berichte, denen zufolge libysche Behörden eine eigene Such- und Rettungszone (SAR-Zone) einrichten wollen, die für NGOs Zugang in die internationalen Gewässer beschränken würde. Ärzte ohne Grenzen warnt, dass es dann noch mehr Tote im Mittelmeer geben könnte und noch mehr Menschen, die in Libyen gefangen sind.

Hintegrund dieses Vorgehens ist eine Ankündigung der libyschen Marine.

Ärzte ohne Grenzen war bislang mit dem Schiff "Vos Prudence" im Einsatz auf dem Mittelmeer.

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