Martin Schulz erreicht Tiefstwert bei Zustimmung

Merkel verliert zehn Prozent an Zustimmung

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Dennoch konnte die CDU in den vergangenen Wochen stark zulegen und 49 Prozent wünschen sich trotzdem, dass CDU/CSU die Wahl gewinnt. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben. 38 Prozent wollen dagegen eine SPD-geführte Regierung (ebenfalls plus 2 Punkte). Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht 24 Prozent.

Im Rennen um den begehrten dritten Platz liegen die kleinen Parteien weiterhin Kopf an Kopf: Die Grünen, die FDP und die AfD würden aktuell einen Stimmenanteil von jeweils 8 Prozent erreichen. 56 Prozent befürchten, dass die Manipulationen der deutschen Wirtschaft insgesamt langfristig schaden werden.

Bundeskanzlerin Merkel verliert in der so genannten Direktwahlfrage. Auch SPD-Kanzlerkandidat Schulz kommt schlecht weg. 14 Prozent würden sich für keinen von beiden entscheiden (plus drei Punkte). Wenn die Bundeskanzlerin direkt gewählt würde, würden sich 52 Prozent für Angela Merkel (CDU) entscheiden (minus fünf Punkte). Außenminister Sigmar Gabriel erreicht 63 Prozent Zustimmung (-3 im Vergleich zum Vormonat). Innenminister Thomas de Maizière erreicht 50 Prozent Zustimmung (-3). Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer kommt auf 40 Prozent Zustimmung (minus drei). Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner erreicht 39 Prozent Zustimmung (-6).

Ihr Herausforderer Martin Schulz verlor ebenfalls und kommt mit 33 Prozent auf ein neues Allzeit-Tief.

Der beliebteste Politiker demnach: Finanzminister Wolfgang Schäuble (74, CDU). 47 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden bzw. sehr zufrieden. Er bekam 64 Prozent Zustimmung, verlor nur einen Punkt.

In einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) verschlechterten sich die Grünen dagegen bei der Sonntagsfrage auf sechs Prozent.

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