Paukenschlag: ARD und Scholl trennen sich

Mehmet Scholl arbeitete für die ARD als Fußballexperte unter anderem bei der Weltmeisterschaft 2014 der Europameisterschaft 2016 und im DFB-Pokal

Ende einer „Doping-Affäre“: ARD und Mehmet Scholl gehen getrennte Wege

In Summe war das der ARD dann wohl doch zu viel, am Donnerstagmorgen gaben Sender und Experte die Auflösung ihres Kooperationsvertrags bekannt.

Die ARD hat den Vertrag mit Mehmet Scholl mit sofortiger Wirkung aufgelöst. "Er muss den Inhalt und die redaktionelle Hoheit akzeptieren".

Im Bayerischen Rundfunk erklärte Scholl seine Weigerung. Da haben die gesagt, die bleibt nicht draußen und ich darf mich nicht ins Programm einmischen. Man hätte sich geeinigt und Scholl habe zugesagt, dass so etwas nicht wieder passieren werde, hieß es zuletzt weiter. "Und dann bin ich gegangen". Am heutigen Donnerstag folgt nun via Pressemitteilung die Verkündung der Vertragsauflösung.

"Wir bedanken uns bei Mehmet Scholl für die großartige Zeit mit einem meinungsstarken, streitbaren und originellen Experten, der unsere Sendungen extrem bereichert hat. Er hat den Zuschauern einen tiefen Einblick in den Fußball ermöglicht und sie bestens unterhalten", so Sportkoordinator Axel Balkausky. Scholl sagte, die Arbeit habe ihm immer viel Spaß gemacht und bedankte sich für „tolle und ereignisreiche Jahre“. Während der Übertragung der DFB-Pokal-Partie zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC sollte der Ex-Profi am kommenden Montag wieder im mobilen Studio stehen. Auslöser war eine Meinungsverschiedenheit im Sommer beim Confed Cup.

Neuesten Nachrichten