Prinz Henrik von Dänemark tobt: "Margrethe macht aus mir einen Narren!"

Königin Margrethe II. von Dänemark und Prinz Henrik

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Darin hieß es, dass Prinz Henrik beschlossen habe, sich nicht neben Königin Margrethe bestatten zu lassen. 1980 forderte er öffentlich den Titel "König von Dänemark" für sich ein. In der Tat sehen die Untertanen der äußerst populären Monarchin in dem Erzeuger von Kronprinz Frederik und Prinz Joachim eher ein königliches Anhängsel. "Es ist wohl eines der unwichtigsten Gleichstellungsprobleme der Welt zurzeit".

Den Titel König bekam er nicht, dafür nannte sich Henrik Prinzgemahl. So schwänzte er etwa den 75. Geburtstag seiner Königin im Jahr 2015. (77) und ihrem Mann Prinz Henrik (83) bricht derzeit in seiner bislang wohl hässlichsten Form wieder auf. Er sei krank, sagte er da, wurde aber am Tag darauf als unternehmungslustiger Tourist in Venedig abgelichtet. Sie entliess ihren gesundheitlich noch recht fitten Mann, in der Tradition völlig unüblich, in den Ruhestand.

Nun macht der Prinz aber noch einmal Druck und zieht dabei die letzten Register, die ihm noch bleiben. "Sie macht aus mir einen Narren". Er wolle nicht neben der Königin im Familiengrab in der Domkirche von Roskilde begraben werden, machte er nun bekannt. "Ich habe mich nicht mit der Königin vermählt, um in Roskilde begraben zu werden". "Wenn sie will, dass wir zusammen begraben werden, muss sie mich zum Königinnengemahl machen".

Eine offizielle Pressemeldung des dänischen Königshauses sorgte für große Aufregung. "Fertig." Das Königshaus wollte das Interview nicht kommentieren.

Kurz vor dem 50. Hochzeitstag von Margrethe und Henrik flammt damit ein lange schwelender Ehestreit wieder auf.

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